St. Engelbert

St. Engelbert รีวิว, โคโลญ

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Stefan G
บีล, สวิตเซอร์แลนด์1,122 ผลงาน
พ.ค. ค.ศ. 2016
Another Böhm masterpiece. So much advanced in the 30's compared to others. Cool structure and good lights.
Very reduced decoration.
เขียนเมื่อ 29 พฤษภาคม ค.ศ. 2016
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Corvus2010
ลังเกนเฟลด์, เยอรมนี2,650 ผลงาน
ม.ค. ค.ศ. 2013 • คู่รัก
Unser Vorhaben, die Kölner Kirchen jeweils bei einem Spaziergang zu besuchen, haben wir im Januar 2013 fortgesetzt und waren nun in St. Engelbert in Köln (Riehl) – Riehler Gürtel 33 – in der Nähe vom nördlichen Ausgang des Zoos.
Es ist eine der modernen Kirchen Kölns, obwohl sie bereits in den Jahren 1930-1932 erbaut wurde – also schon vor mehr als 80 Jahren – wirkt sie Aussen wie Innen sehr modern. Sie wird von den Kölnern liebevoll als ihre „Zitronenpresse“ betitelt. Und da haben die Kölner nun wirklich wieder ‚den Nagel auf den Kopf getroffen.’ Es stimmt!
Die Kirche gehört heute zu der „Katholischen Pfarrgemeinde St. Engelbert und St. Bonifatius Köln – An der Flora“.
Bei einer Kirchenführung konnten wir nun etwas genauer in die Geschichte dieser Kirche blicken: Im Rahmen eines Wettbewerbs unter 5 Kölner Architekten, wählte die Kirchengemeinde in Abstimmung mit dem Generalvikariat schliesslich unter einem der vier eingereichten Entwürfe von Dominikus Böhm aus – und das war nun dieser Rundbau. Die Grundform der Kirche wird durch parabelförmige Aussenwände gebildet (also hochgezogene Rundbögen). Die Form der Parabel wird im Chorraum fortgesetzt und indirekt fällt Tageslicht ein über ein seitliches, schmuckloses Fenster auf der linken Seite, wieder ein Parabelbogen. Der Zentralbau liegt bewusst im Dunkel. Als wir dort waren, fiel Sonnenlicht durch die kreisrunden Buntglasfenster in den Parabelwänden (gestaltet von Anton Wendling, einem Schüler von Jan Thorn-Prikker!) und bildete wunderschöne Muster auf den ansonsten rein weiss gehaltenen Innenwänden.
Die Kirche ist auf einen hohen Sockel gebaut, dort unten befinden sich zahlreiche Funktionsräume.
In den 1930iger Jahren so zu bauen, das war schon mutig. Heute aber kann man mit dem Altar auf Grund der Rundform die Öffnung und Hinwendung zur Gemeinde gut vollziehen – ‚Die liturgische Handlung in die Mitte des Gemeindevolkes zu rücken’.
Bei unserem Rundgang – wir glaubten zunächst nicht unbedingt so viel zu entdecken – wurden dann aber überrascht durch die vielfältigen Erläuterungen unserer Führerin: Nach dem Krieg hat die Bildhauerin Hildegard Domizlaff (*1898 †1987) das Taufbecken und den Tabernakel geschaffen. Sehr schöne Arbeiten, die man sich aus der Nähe anschauen muss. Besonders am Tabernakel wurden wir aufmerksam gemacht auf die Elfenbeintäfelchen, mit schönen filigranen Elementen und in der Mitte auf jeder Seite des Tabernakels jeweils eine geschnitzte biblische Szene – wunderschön von der Künstlerin gestaltet.
Die Orgel hat auch eine interessante Geschichte: Sie begann als Konzertorgel in Hamburg, wurde dann als Kinoorgel eingesetzt und kam in den 50iger Jahren nach St. Engelbert.

St. Engelbert ist der Namenspatron der Kirche und hier gibt es natürlich auch eine Reliquie von Engelbert von Berg, später genannt der Heilige, der 1225 ermordet wurde. Über sein Leben und Sterben lasen wir später eine Geschichte, die sich über Stationen von Schloss Burg, Essen, Köln bis schliesslich nach Soest und Gevelsberg hinzieht.

Noch viel interessanter ist eine andere historische Begebenheit: Dazu können Sie auf einer Tafel lesen, die unterhalb der Kanzel angebracht ist: Josef Kardinal Frings hielt hier am 31. Dezember 1948 (in einer Zeit voller Hunger und Not) eine Predigt in der der folgende Satz vorkam: „Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der Einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder Bitten, nicht erlangen kann.“
Hieraus leitete man das Wort „fringsen“ ab, das für das ‚Beschaffen’ von Kohlen oder Lebensmittel in jener Zeit der Not und mit dem damals geltenden Mundraub- Paragraphen im Zusammenhang steht. Durch das gesprochene Wort von Kardinal Frings wurde so manche Tat abgemildert.
Aber das, was er auch noch gesagt hat, sollte man in diesem Zusammenhang auch lesen: „Aber ich glaube, dass in vielen Fällen weit darüber hinausgegangen worden ist. Und da gibt es nur einen Weg: Unverzüglich unrechtes Gut zurückgeben, sonst gibt es keine Verzeihung vor Gott.“

Unser Tipp: Sagen Sie jetzt nicht ‚moderne Kirchenbauten haben zu wenig Geschichte’ – das trifft keineswegs zu auf St. Engelbert, und es gibt so viele Details zu entdecken: Schauen Sie nur das Taufbecken aus rotem Marmor an, wie die Bildhauerin Meerestiere auf den Rand gesetzt hat und ein Fisch ‚schwimmt’ ganz unten auf dem Boden des Beckens.
(PS.: Eintritt ist nur zu zahlen, wenn Sie an einer Kirchenführung teilnehmen.)
เขียนเมื่อ 26 มกราคม ค.ศ. 2013
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